top of page

Biografie

             Blerta Zhegu wurde in Tirana (Albanien) geboren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung in ihrem Heimatland bei Nina Mula, um dann ihre Ausbildung an
den Hochschulen “Claudio Monteverdi” in Bolzano, Italien und “Darius Milhaud” in Aix en Provence, Frankreich, zu vertiefen. Im Anschluss studierte Blerta bei Nathaniel Brodsky (einem Solisten im Ruhestand, der unter anderem an der Chicago Opera and the Metropolitan Opera in New York sang). Zusätzlich nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei so herausragenden Sängern wie Renato Bruson, Leo Nucci, Bruna Baglioni, Donata D'Annunzio Lombardi, Luciana Serra, Monique Zanetti, Yvonne Minton, Sophie Koch, Jose van Dam, Enzo Tei, Jean Philippe Lafont, Ermonela Jaho und Inva Mula.


Blertas berufliche Laufbahn begann am städtischen Theater Bozen, in der Rolle der Lucy in Gian Carlo Menottis “The Telephone”. In Italien wurde sie für Produktionen der Theater in Sienna, Vicenza, Rovigo and Bolzano engagiert. Später spielte sie die Rolle einer weiteren “Lucy” in Kurt Weills “Dreigroschenoper” amTheater Carlo Goldoni in Livorno und am Theater von Giglio, Lucca. In ihrem Heimatland Albanien debütierte sie in der Rolle der Adine in Gaetano Donizettis “Liebestrank” und wurde im Anschluss als führende Sopranistin für “Carmina Burana” und den “Sommernachtstraum” am Nationaltheater für Oper und Ballett in Tirana engagiert; gefolgt von weiteren erfolgreichen Projekten gemeinsam mit berühmten Dirigenten wie:  Michel Plasson, Emmanuel Plasson, Vittorio Parisi, Nathalie Marin, Samuel Jean, Roni Porat, Eddie de Nadai, Emir Omar Saul, Alvise Casellati, Valerio Galli, Gianna Fratta.

​

Im November 2012 wurde Blerta nach Quito (Ecuador) als Solistin für Gustav Mahlers Symphonie Nummer 4 eingeladen, einer Aufführung, die großes öffentliches Interesse erzeugte.

​

Von 2013 bis 2014 war Blerta eine Künstlerin der CNIPAL (Centre National d’Artistes Lyriques in Marseille). Während dieser Zeit sang sie in vielen Konzerten an der Oper von Marseille, der Oper von Avignon und Domaine d’O in Montpellier. In Frankreich sang sie außerdem in verschiedenen Konzerten in den Konzertsälen von Campra, Pavillon Vendome, am “Hotel de Ville” in Aix en Provence, Temple Grignan in Marseille und in der Kathedrale “St Croix des Armeniens” in Paris für “Etoiles Albanaises”, wohin sie im April 2016 für ihr Konzertrezital zurückkehrte.
Im Juli 2015 wurde sie als Teilnehmerin für die Internationale Akademie für französische Musik ausgewählt, die von dem bekannten Dirigenten Michel Plasson organisiert wird; einem Programm, an dessen Ende ein Konzert in der “Domaine du Regismont le Haut” stattfand.


Im Juni 2016 übernahm sie die Rolle der Valeria, Hauptdarstellerin bei "Il canto dell'amore trionfante” von Paolo Coletta in Pristina, Kosovo; eine Rolle, die sie bereits bei der Weltpremiere zwei Jahre zuvor am Theater “Coccia” in Novara gesungen hatte. Im Jahr 2016 sang sie außerdem bei mehreren Rezitalen an der
großen Oper von Avignon, am “Hotel d'Olivary” in Aix en Provence, im Auditorium du Petit Palais, Auditorium de la Cite de la Musique, (Paris)
Im 2017 hat sie bereits zahlreiche Termine beim the Festival Lyrique d’Aix en Provence, mit den Solisten d’Avignon in Avignon, beim Festival der Stadt Colmar Colmar unter der Leitung von Vladimir Spivakov, beim ihr Konzertrezital im Paris, "Musique en Fete" in Choregies d'Orange.

​

 Im 2019 wird sie die Hauptrolle von “Si" auf Mascagni,  Musetta "La boheme" auf Puccini am Theaters von Livorno, Lucca und Pisa , Norina am Philarmonische Theater von Verona und Belinda auf "Dido and Aeneas" in Tunisia singen.

 

Im 2021 debütierte sie als Gräfin von Almaviva in der „Hochzeit des Figaro“, der C-Dur-Messe und dem Requiem von W.A. Mozart.

Im Jahr 2022 führte sie in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Daniel Propper verschiedene Konzerte auf und 2023 debütierte sie in der Rolle der Leyla (Pêcheurs de Perles) am Opernhaus von Taschkent.


Blerta Zhegu ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe: Erster Preis bei der "Arskosova" Competition Pristina Kosovo, Sonderpreis der Jury bei der VI Rassegna Concertistica ovonMontichiari, Italien und dritter Preis beim "Trofeo la Fenice" Wettbewerb in Seravezza, Italien.

bottom of page